Was ist eigentlich ein Domain-Umzug?
Ein Domain-Umzug bedeutet, dass du deine Internetadresse, also zum Beispiel musterfirma.de, von einem Anbieter (Provider) zu einem anderen Provider umziehst. Damit änderst du sozusagen den „Hausmeister“ für deine Adresse, die Domain bleibt gleich, aber die Verwaltung übernimmt jemand anderes. Stell dir vor, du ziehst mit deinem Briefkasten von Haus A zu Haus B. Alles, was an die Adresse geschickt wird, kommt ab jetzt zum neuen Anbieter.
Wichtig: Ein Domain-Umzug ist etwas anderes als ein Website-Umzug. Beim Domain-Umzug bleibt dein Inhalt (Texte, Bilder, E-Mails) erstmal wo er ist, es geht nur um die Adresse selbst. Willst du beides zusammen umziehen, wird es technischer und braucht mehr Planung.
Typische Stolperfallen beim Domain-Umzug, und wie du sie vermeidest
- Auth-Code fehlt: Ohne den sogenannten Auth-Code (eine Art Freigabeschlüssel vom alten Provider) kannst du nicht starten. Den findest du fast immer im Kundenbereich deines alten Hosters, Menüpunkt „Domains“ oder „Domainverwaltung“. Im Zweifel dort nach „Domain-Transfer“ suchen.
- Mail-Ausfälle: Viele vergessen, dass E-Mail-Adressen oft am alten Anbieter hängen. Beim Umzug gehen dann plötzlich Mails verloren, weil niemand die neuen Einstellungen setzt. Notiere dir alle deine E-Mail-Konten und sprich uns vorher an, wie die Adressen umziehen oder weiterlaufen sollen.
- Zu kurzer Vorlauf: Ein Domain-Umzug dauert in der Praxis oft 1-5 Tage, je nach Provider. Wer erst am Tag des Serverwechsels anfängt, steht manchmal tagelang offline da. Unser Tipp: Immer mit mindestens einer Woche Puffer planen. Vor allem, wenn du einen Online-Shop (zum Beispiel WooCommerce oder Shopware) betreibst.
- DNS-Einträge vergessen: Viele Einstellungen wie Weiterleitungen, Mailserver oder spezielle Subdomains (z. B. shop.musterfirma.de) werden nicht automatisch übernommen. Nimm dir vor dem Umzug einen Screenshot aller DNS-Einträge oder exportiere sie, viele Provider bieten das unter „DNS-Verwaltung“ an. Fehlende Einträge führen sonst zu Ausfällen.
So läuft ein Domain-Umzug in der Praxis ab, Schritt für Schritt
Hier der grobe Ablauf, wie wir einen Domain-Umzug sauber organisieren:
- Vorbereitung: Prüfe, wo deine Domain aktuell liegt und notiere alle wichtigen Infos (E-Mails, DNS-Einträge, Sonderfunktionen).
- Auth-Code holen: Im Kundenbereich deines alten Providers findest du den Auth-Code. Oft unter „Domains“ oder „Transfer/Providerwechsel“.
- Domain beim neuen Anbieter beantragen: Dort gibst du direkt deine Domain ein und wählst „Umzug“, dann wirst du nach dem Auth-Code gefragt.
- Transfer starten und bestätigen: Du bekommst meist noch eine E-Mail zur Bestätigung. Prüfe alle Postfächer, damit der Antrag nicht hängen bleibt.
- DNS-Einträge eintragen: Sobald die Domain beim neuen Anbieter angekommen ist, trage die alten DNS-Einträge wieder ein (E-Mails, Weiterleitungen, Shop-Subdomains etc.). Diese findest du meist unter „DNS-Verwaltung“ oder „Zone Editor“.
- Alles testen: Prüfe nach dem Umzug, ob Website und E-Mail wie gewohnt funktionieren. Teste beides mit echten Nachrichten und verschiedenen Geräten.
Du willst dich nicht selbst mit Auth-Codes, DNS oder E-Mail-Ausfällen herumärgern? Wir kümmern uns darum und sorgen für einen reibungslosen Domain-Umzug, melde dich einfach bei uns.
Häufige Fragen rund um den Domain-Umzug
Geht beim Domain-Umzug meine Website oder E-Mail verloren?
Nein, aber Achtung: Nur die Adresse zieht um. Die Daten deiner Website oder E-Mails bleiben beim alten Anbieter, solange du sie nicht selbst sicherst und wiederherstellst. Ohne Vorsorge sind E-Mail-Adressen nach dem Umzug erstmal tot, bis du sie neu einrichtest.
Wie lange dauert ein Domain-Umzug wirklich?
Die meisten Domains sind in 1-5 Tagen komplett umgezogen. Verzögerungen gibt es, wenn Bestätigungs-Mails nicht beantwortet werden oder einer der Provider langsam ist. Mit guter Vorbereitung geht es meist schneller.