Themencluster (Pillar Page)

Themencluster und Pillar Page: Was steckt dahinter?

Ein Themencluster klingt erstmal sperrig, ist aber ziemlich logisch: Stell dir vor, du hast einen großen Guide zu einem übergeordneten Thema, zum Beispiel „Suchmaschinenoptimierung„. Diese zentrale Seite nennen wir Pillar Page. Rund um diese Seite gruppieren wir kleinere Beiträge, die jeweils einen Teilaspekt behandeln, zum Beispiel „Keyword-Recherche“, „Onpage-Optimierung“ oder „Backlinks aufbauen“. Das ist wie ein Hauptordner mit mehreren Unterordnern auf deinem Computer. Alle Seiten sind miteinander verlinkt, Klartext: Jede Unterseite zeigt auf die Pillar Page zurück und umgekehrt.

Warum machen wir das? Google checkt dadurch besser, wie die Themen zusammenhängen und erkennt: „Da ist jemand Experte auf dem Gebiet.“ Das hilft, wenn du bei passenden Suchanfragen ganz oben landen willst.

Unser Praxis-Tipp: So startest du ein Themencluster

Du willst ein Themencluster anlegen? Kein Hexenwerk. Hier die Schritte, die wir nutzen:

  • Wähle ein Hauptthema: Such dir ein übergeordnetes Thema, das wirklich zu deinem Business passt. Zum Beispiel „Fensterreinigung“ für eine Gebäudereinigungsfirma.
  • Pillar Page anlegen: Schreib oder überarbeite einen ausführlichen, aber leicht lesbaren Ratgeber zu diesem Thema. In WordPress geht das am besten als normale Seite, nicht als Beitrag. Der Text darf gern länger als 1.500 Wörter werden, aber bitte mit Überschriften, Bildern und klaren Abschnitten, sonst springt jeder ab.
  • Cluster-Seiten erstellen: Jetzt kümmerst du dich um die Unterthemen. Jedes bekommt eine eigene Seite, zum Beispiel „Streifenfreie Glasreinigung“ oder „Reinigung bei großen Fenstern“.
  • Verlinken nicht vergessen: Jede Cluster-Seite zeigt mit einem Link auf die Pillar Page zurück. Umgekehrt listet die Pillar Page alle Cluster-Seiten mit einer kurzen Beschreibung auf. Das geht in WordPress meist über eine manuelle Linkliste, oder per Plugin wie „List category posts“ (Version 0.89 oder neuer).
  • Regelmäßig pflegen: Themen ändern sich, Links laufen ins Leere. Einmal im Quartal prüfen, zum Beispiel mit Screaming Frog SEO Spider (gibt es als kostenlose Version), ob alle Seiten noch erreichbar sind und zusammenpassen.

Unser Tipp: Starte nicht mit zehn Unterseiten auf einmal. Zwei bis drei Cluster-Seiten reichen für den Anfang. Qualität schlägt Masse, so verhedderst du dich am Anfang nicht gleich im Content-Dschungel.

Hier gehen viele daneben: Typische Fehler bei Themenclustern

  • Zu dünne Pillar Page: Eine Pillar Page mit nur 300 Wörtern, das bringt kaum was. Da fehlt der Mehrwert.
  • Keine klare Verlinkung: Wer seine Cluster-Seiten nicht sichtbar auf der Pillar Page verlinkt (und zurück), verschenkt Potenzial. Google versteht das Konzept dann nicht.
  • Alles auf einmal: Viele starten mit zu vielen Unterseiten, verlieren den Überblick und pflegen am Ende keine davon richtig.
  • Themenwildwuchs: Cluster-Seiten, die nicht wirklich zum Hauptthema passen, sorgen nur für Verwirrung. Beispiel: Eine Pillar Page zu „Hausautomation“ und als Cluster eine Seite zu „Gartenmöbel reinigen“, ergibt keinen Sinn.
  • Alles in Blogbeiträgen: Manche nutzen nur Blogbeiträge, keine statische Seite als Pillar Page. Das ist in WordPress oft chaotisch, weil Blogbeiträge schnell in der Masse untergehen. Besser: Die Pillar Page als feste Seite anlegen.

Du willst dich nicht selbst mit dem Aufbau von Themenclustern und Pillar Pages herumschlagen, Fehler riskieren oder Zeit verlieren? Dann machen wir das für dich, melde dich einfach bei uns.

Fragen, die viele zu Themenclustern (Pillar Page) haben

Wie viele Cluster-Seiten braucht ein gutes Themencluster?

Schon zwei bis drei thematisch passende Cluster-Seiten reichen am Anfang. Wichtig ist, dass sie wirklich Mehrwert bringen und klar zum Hauptthema passen.

Kann ich eine Pillar Page auch nachträglich einbauen?

Klar, du kannst bestehende Inhalte bündeln und eine neue Pillar Page anlegen. Die alten Beiträge einfach anpassen, so dass sie auf die neue zentrale Seite verlinken.

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