Was bedeutet eigentlich URL-Struktur?
Stell dir vor, deine Website ist wie ein großes Bürogebäude. Die URL-Struktur ist dann der Wegweiser, der jedem zeigt, wo welches Zimmer zu finden ist. Eine URL ist einfach die Internetadresse (zum Beispiel www.meinefirma.de/leistungen/webdesign). Die URL-Struktur gibt vor, wie diese Adressen aufgebaut sind, zum Beispiel ob nach dem Hauptbereich noch Unterpunkte kommen oder wie einzelne Seiten benannt werden. Kurz gesagt: Die URL-Struktur entscheidet, wie logisch und lesbar die Adressen deiner Seiten sind. Je klarer das aufgebaut ist, desto leichter finden sich Besucher (und Suchmaschinen) zurecht.
So gehst du bei einer guten URL-Struktur konkret vor
Wir machen das immer Schritt für Schritt. Hier ein Ablauf, wie du auch als Laie Ordnung reinbringst:
- Benenne jede Seite so, dass man direkt versteht, worum es geht. Statt „/seite1“ lieber „/leistungen/webdesign“. Das ist selbsterklärend.
- Nutze immer Bindestriche zwischen Wörtern. Kein Unterstrich, keine Umlaute oder exotische Zeichen. Also „/online-marketing“ statt „/online_marketing“ oder „/onlinemärkte“.
- Verzichte auf unnötige Zahlen oder kryptische Kürzel. „/blog/7adg34“ bringt niemandem was. Lieber „/blog/tipps-fuer-seo“.
- Halte die URLs so kurz wie möglich, aber so lang wie nötig. Nicht übertreiben mit vier Unterordnern. „/shopware/erweiterungen“ reicht vollkommen, „/shopware/der-shopware-bereich-fuer-erweiterungen-und-plugins“ ist Quatsch.
- Vermeide Doppelungen und verwirrende Abzweigungen. Jede Seite sollte genau eine Adresse haben, keine Varianten. Sonst kann Google durcheinanderkommen.
- Wenn du Seiten umbenennst, leite die alte Adresse sauber um. Im System gibt es meistens unter „SEO“ oder „Weiterleitungen“ die Möglichkeit, eine 301-Weiterleitung zu setzen. Das sorgt dafür, dass alte Links nicht ins Leere laufen.
Typische Fehler, die dir bei der URL-Struktur auf die Füße fallen können
- Verschachtelte URLs wie „/produkte/2023/mai/angebot/sommeraktion“, das liest niemand mehr und Google steigt aus.
- Umlaute oder Sonderzeichen wie „/künstlerische-möbel“, führt gerne mal zu Fehlern und komisch aussehenden Adressen.
- Plötzliche Namensänderungen ohne Umleitung, dann brechen alte Links ab und Besucher bekommen eine 404-Fehlerseite.
- Mehrere URLs für den gleichen Inhalt, zum Beispiel mit und ohne www oder mit abschließendem Slash und ohne. Das verwirrt Suchmaschinen.
- Vergessene Keywords, eine Seite über „Büroeinrichtung“ sollte auch so heißen, nicht „/seite14“.
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FAQ: Was viele zum Thema URL-Struktur wissen wollen
Wie kann ich meine bestehende URL-Struktur verbessern, ohne alles zu verlieren?
Ändere URLs immer mit Bedacht und richte für jede alte Adresse eine 301-Weiterleitung zur neuen Seite ein (oft unter „Weiterleitungen“ im System). So bleibt dein Google-Ranking erhalten und Besucher landen nicht im Nirgendwo.
Sind Umlaute oder Großbuchstaben in URLs ein Problem?
Ja, wir empfehlen das klar nicht. Umlaute führen oft zu Darstellungssalat und Großbuchstaben machen die Adresse fehleranfällig. Immer auf Kleinbuchstaben und normale Buchstaben setzen.