Was bedeutet eigentlich Suchvolumen?
Suchvolumen klingt erstmal nach Fachchinesisch, ist aber ziemlich simpel: Es gibt an, wie oft ein bestimmtes Wort oder eine Phrase, zum Beispiel „Gartenmöbel kaufen“, pro Monat bei Google gesucht wird. Du kannst dir das vorstellen wie ein Zähler in einem Geschäft, der zählt, wie viele Leute nach einem bestimmten Produkt fragen. Statt im Laden zählt Google aber, wie oft Nutzer Begriffe in die Suchleiste tippen.
Warum solltest du das Suchvolumen überhaupt kennen?
Ganz einfach: Das Suchvolumen zeigt dir, ob überhaupt jemand nach deinem Angebot sucht. Wenn du zum Beispiel einen Online-Shop für handgemachte Kerzen betreibst und das Wort „Duftkerze kaufen“ wird 9.000 Mal pro Monat gesucht, dann weißt du, dass hier ordentlich Nachfrage ist. Wenn das Suchvolumen dagegen bei 10 liegt, hat es wenig Sinn, darauf große Energie zu verschwenden. Kurz gesagt: Mit dem Suchvolumen kannst du Themen, Produkte oder Begriffe finden, die dir wirklich Besucher bringen, und nicht ins Leere laufen.
Typische Fehler, die wir immer wieder sehen
- Suchvolumen falsch einschätzen: Viele stürzen sich auf Begriffe mit extrem hohem Suchvolumen und wundern sich, warum sie nie auf Seite 1 landen. Die Konkurrenz sitzt da oft schon fest im Sattel.
- Zu kleine Nischen wählen: Ein Begriff mit 0 bis 10 Suchen im Monat klingt nach einem Geheimtipp, bringt dir aber auch kaum Besucher.
- Nur auf das Suchvolumen starren: Der beste Begriff bringt nichts, wenn die Besucher am Ende nicht kaufen oder anfragen.
- Regionale Besonderheiten ignorieren: Ein Suchbegriff kann in München beliebt sein, aber in Hamburg niemanden interessieren, das siehst du nur, wenn du gezielt regional prüfst.
So gehst du Schritt für Schritt vor
1. Mach eine Liste mit allen Begriffen, die zu deinem Angebot passen.
2. Prüfe für jeden Begriff das monatliche Suchvolumen mit einem guten SEO-Tool.
3. Achte nicht nur auf die Menge, sondern auch auf die Konkurrenz. Ein mittleres Suchvolumen mit wenig Wettbewerb ist oft Gold wert.
4. Teste, welche Begriffe wirklich zu Anfragen oder Verkäufen führen. Nicht jeder Traffic zahlt sich aus.
5. Überarbeite die Liste regelmäßig, denn Trends ändern sich, und es kommen oft neue Begriffe dazu.
Unser Praxis-Tipp aus echten Kundenprojekten
Wir erleben immer wieder: Viele setzen auf große Klassiker wie „Schuhe online kaufen“. Da sind aber riesige Marken und Onlineshops schon breit vertreten. In der Praxis sind oft sogenannte Longtail-Begriffe erfolgreicher, das sind längere und speziellere Suchphrasen wie „vegane Lederschuhe Damen schwarz“. Diese Begriffe bringen zwar weniger Besucher, aber viel gezielter, und es ist realistischer, damit auf Seite 1 zu kommen. Also: Lieber viele kleine Suchvolumen clever kombinieren als alles auf einen Begriff setzen, der aussichtslos ist.
Du willst dich nicht selbst mit Suchvolumen, Tools oder der Keyword-Auswertung herumschlagen? Kein Problem, wir übernehmen das für dich, einfach melden und wir bringen deine Website gezielt voran.
Häufige Fragen zum Thema Suchvolumen
Wie finde ich das Suchvolumen für ein bestimmtes Keyword heraus?
Du brauchst ein gutes SEO-Tool wie Ahrefs, Semrush oder Sistrix. Dort gibst du dein Wunsch-Keyword ein und bekommst das monatliche Suchvolumen direkt angezeigt.
Ist ein hohes Suchvolumen immer besser?
Nein, ein hohes Suchvolumen lockt zwar viele Besucher, aber auch viel Konkurrenz. Häufig ist es sinnvoller, auf Begriffe mit mittlerem oder kleinem Volumen zu gehen, wo du echte Chancen hast.
Ändert sich das Suchvolumen im Laufe der Zeit?
Ja, das kann sich je nach Saison, Trends oder aktuellen Ereignissen stark verschieben. Darum lohnt es sich, regelmäßig nachzusehen und die Strategie anzupassen.
Wie genau sind die Angaben zum Suchvolumen eigentlich?
Die Zahlen sind immer Schätzwerte, keine exakten Zählungen. Sie geben aber eine gute Orientierung, ob ein Begriff relevant ist oder nicht.